2. Damen
Die zweite und dritte Mannschaft hat sich zusammengetan.
Auf dem Foto sieht man uns mit unserem Sponsor Herrn Krokowski. Es fehlen die `neuen` Martina + Nadine

HSG Reinfeld/Hmb.II – ATSV Stockelsdorf 22 : 24 (9:12)
Was soll man schreiben? Jede(r) die (der) dabei war ist zumindest sprachlos gewesen.
Wir lagen von Anfang an zurück. Stodo ging mit 3:0 in Führung. Unsere 4:2 Abwehr war heute eine einzige Katastrophe. Unsere Spitzen wurden entweder überlaufen oder konnten das Anspiel an den Kreis nicht unterbinden. In der Mitte funktioniert die Absprache nicht, immer wieder taten sich riesige Löcher auf die von den Kreisläufern oder völlig freien Spielerinnen eiskalt zum Torerfolg genutzt werden konnten. Unsere Torhüter konnten einem leidtun.
Also Umstellung auf 6:0. Das lief zwar geringfügig besser, aber dafür wurde es jetzt im Angriff getoppt!
Eine unser ganz großen Schwächen trat wieder mal zu Tage: Wir leisten Entwicklungshilfe für gegnerische Torhüterinnen. Immer wieder kamen schwache Würfe aufs Tor. Die gleiche Ecke. Drüber, daneben und, und, und…..
Kein Sorge, es ist noch nicht vorbei: Die von uns geworfenen Tempogegen (15 x, eher mehr) wurden reihenweise verworfen. War die Torhüterin endlich mal nicht im Weg gab es ja noch Latte oder Pfosten die im Weg waren. Einfach zum Heulen.
Und damit stand der Niederlage nicht mehr im Weg. Immer wieder mussten wir uns ran kämpfen. Teilweise bis auf ein Törchen, aber diese verflixte Tor wollte einfach nicht fallen. Wir lagen insgesamt 4x mit vier Toren zurück! Den sch….. Ausgleich bekamen wir einfach nicht hin.
Ich möchte allen ersparen weitere Einzelheiten offen anzusprechen. Es bleibt dabei: Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Vielleicht sollten wir nicht vergessen, was für ein wahnsinniges Glück wir am letzten Wochenende hatten. Zweimal hinter einander wäre auch etwas dick gewesen. Hinzu wäre ich dann vermutlich einem Herzinfarkt nahe gewesen.
Kopf hoch Mädels! Der nächste Siege kommt bestimmt. Heute hätten wir noch stundenlang spielen können und vermutlich trotzdem verloren.
Tore: Sabrina 10, Elli 6, Martina 3, Christiane 1 (zu wenig) Rilana 1 (VIEL zu wenig!), Krissie 1



VFB Lübeck I - HSG Reinfeld/Hmb. II 16:17 (8:9)

Es war ein hartes Stück Arbeit. Sechs Spielerinnen mussten von uns krank passen. Aus ähnlichem Grund mussten wir in der Vorwoche schon das Spiel gegen Eichholz kampflos hergeben...... wir bekamen keine Mannschaft voll.
Es konnte nur sehr schwer werden, und so war es auch. Erst nach fast drei Minuten fiel das erste Tor, leider für den VFB.
Es ging hin und her. Ausgleich, wieder lagen wir zurück, Ausgleich.
Erst beim 5 : 5 konnten wir uns mit vier Toren in Folge absetzen.
Aber wieder schlich sich der Schlendrian ein: Fehlpässe unbeschreiblicher Art machten es unseren Gegnern leicht bis auf ein Tor heran zu kommen.
Man muss ehrlich sagen, dass wir uns in die Halbzeit gerettet haben.
Eigentlich lief es aber trotzdem nicht so schlecht. Wenn man berücksichtigt, dass allein drei Rückraumspielerinnen fehlten (Sabrina, Kristiane, Dana) und ausserdem Annika, Krissie und Melanie............. wir spielten wirklich mit Glück aber auch unglaublichen Kampfgeist.
Aber immer wieder schafften wir es, es unseren Gegnern zu leicht zu machen. Abgefangene Bälle wurden allein dreimal direkt den Gegnern in die Arme gespielt, die diese zu Toren nutzen konnten. Tempogegen wurden so diletantisch versiebt.........Wie in der D-Jugend! Und diese Aussage kam nicht von mir sondern von Martina.
Kurz vor Schluß lagen wir mit zwei Toren hinten. Martina brachte uns mit einem herrlichen Wurf aus dem Rückraum wieder ran und bei 58min 45 sek konnte Elli nach abgesessener Zeitstrafe wieder ins Spiel eingreifen, was sie auch tat.......Und wie: Sie schnappte sich den Ball auf unserer Hälfte umkurvte drei, vier Gegnerinnen und bezwang dann noch die starke Torhüterin. Unglaublich! Ausgleich!!
Und auf einmal wollten wir mehr. Nur noch 26 sek. Und wieder Elli! Diese Kaltschnäuzigkeit ist einmalig. Wieder einen Ball abgefangen, wieder im Tempolauf nach vorn und wieder getroffen. Typisch......Fast 59 min unauffällig im Angriff und dann das!! Mir gehen die Superlative aus....
Aber auch viele andere zeichneten sich aus. Claudia mit dicker Erkältung hielt drei Siebenmeter direkt. Zwei weitere wurden verworfen.
Martina wurde heute mit sechs Toren, davon drei herrliche Treffer von der ungewohnten halbrechten Postition zur Torschützenkönigin. Nadine die sich zweimal toll durchsetzen konnte und in der Abwehr richtig zupackte, und, und, und....
Sicher hatten wir am Ende großes Glück, wenn wir verloren hätten, wir hätten uns nicht beschweren dürfen, nach den Grottenfehlern. Unentschieden wäre schon ein Erfolg gewesen, aber ein Sieg in den letzen 75 sek........Es war einfach unbeschreibliches Glück. Wer war vorher beim Papst und hat ihn berührt?
Egal: Gewonnen! Und unterm Strich verdient. Wer am Schluss einen Treffer mehr landet (oder eine Elli in der Mannschaft hat) der hat den Sieg auch verdient, so ist Handball halt und deshalb ist es ein so toller Sport.

Tore: Martina 6, Rilana 3, Cathy 3, Elli 2, Nadine 2, Steffi 1


Reinfeld/Hmb. II . Lübecker TS III 28 : 21 (16:10)

Na bitte!! Ihr könnt es doch. Immer und immer wieder sage ich „Spielt Eure Stärken aus, spielt mit Kopf!“ und endlich ist es anscheinend bei wirklich jeder Spielerin angekommen.
Die Frage die bleibt: Wie lange hält es vor?
Als Tabellendritter spielte die Lübecker TS mit viel Laufspiel und gaben zu keinem Zeitpunkt das Spiel verloren. Wenn wir auch nur einmal in unserem druckvollen Spiel nachgelassen hätten, wenn wir wieder angefangen hätten in der Abwehr zu pennen........ wir hätten auch eine herbe Niederlage kassieren können. Das Rückspiel wird bestimmt kein leichter Gang.

Über 4:1 gingen wir schnell in Führung. Und, Oh Wunder, wir behielten die Führung über die gesamte Spielzeit!! Das haben wir noch nie geschafft! Teilweise führten wir mit 9 Toren! Super!!
Die 4:2 Abwehr stand am Anfang vorbildlich. Und dahinter hat Claudia das Tor in den ersten 15 min regelrecht vernagelt. Nur drei Tor ließ sie zu. Aber auch Melanie machte ihre Sache gut und hielt drei Siebenmeter.
Und endlich, endlich wurden unsere Strafwürfe verwandelt. Aber das i-Tüpfelchen war die Kaltschnäuzigkeit mit der alle ihre Torchancen nutzten. Sieben verschiedene Torschützen sprechen eine deutliche Sprache, obwohl Sabrina und Cathy herausragten.
Ich vermute alle haben jetzt endlich begriffen, dass nur absoluter Kampf- und Siegeswille unsere Siegchancen erhöhen. Kompromissloses Ausnützen aller sich bietenden Chancen, schnelle Abschlüsse wenn der Gegner noch nicht orientiert ist (teilweise dauerten unsere Torerfolge weniger als 20 sek. die der Gegner mehrere Minuten) und volle Konzentration in der Abwehr, das sind unsere Schlüssel zum Erfolg. Hervorzuheben ist aber auch die gute Disziplin die heute herrschte, die Anweisungen wurden gut umgesetzt. Trotz eines kleinen Aussetzers in der ersten Halbzeit in der die TS bis auf drei Tore rankam. Es war ein Topspiel! Und man kann sehen: Ab und zu ein reinigendes Gewitter sorgt für klare Luft.

Tore: Sabrina 12 (3) Cathy 7 Elli 4 Krissy 2 Martina 1 Kristiane 1 Nadine 1



TUS II – HSG Reinfeld/Hmb. 25:15 (13:8)

Am Wochenende waren wir beim Tabellenführer zu Gast.
Der Gegner steht zumindest zu Recht an der Spitze, aber die Niederlage ist eindeutig zu hoch ausgefallen.
Wieder wurde früh eine vier Toreführung vergeben, wieder wurden 7 m verworfen, wieder wurde in der Deckung teilweise im Tiefschlaf der frühe Abend verbracht. Phasenweise ein einziges Trauerspiel.

Die wichtigen Punkte wurden direkt nach dem Spiel in der Kabine angesprochen. Dabei wollen wir es hier belassen.

Tore: Sabrina 5, Elli 4, Rilana 4, Krissy 2




Pokalspiel Eichholzer SV I – HSG Reinfeld/Hmb. II (16:13) 30 – 21

Zunächst einmal um einem falschen Verständnis vorzubeugen: Der Sieg von Eichholz geht in Ordnung, vielleicht etwas zu hoch, aber ok.
Von Anfang an stand das Spiel unter keinem guten Stern. Mit Claudia, Annika, Kristiane, Steffi und Nadine mussten gleich fünf Spielerinnen aus den verschiedensten Gründen absagen. Außerdem hatten wir noch innerlich an der unnötigen Niederlage gegen Grönau zu knappern.
Trotzdem gingen alle recht unbeschwert ins Spiel. Wir blieben immer dran und konnten in unserer stärksten Phase mit 11 : 7 in Führung gehen. Martina zu diesem Zeitpunkt mit fünf Toren und Melanie im Tor waren die Garanten für diese absolute verdiente Führung.
Leider gab es aber auch dunkle Punkte: Eine 6 : 4 Überzahl konnte nur zu einem Tor genutzt werden. Und wir bekamen einfach zwei gegnerische Spielerinnen (Ex Oberliga) nicht in den Griff.
Hinzu kam, dass diese ausgezeichneten Spielerinnen mit theatralischen Einlagen (was sie weiß Gott nicht nötig hatten!) immer wieder 7 m Würfe herausholten. Allein 5 : 1 in der ersten Halbzeit.
Melanie tat zwar ihr bestes im Tor und konnte zwei halten.
Aber es kam ja noch die zweite Halbzeit: Bei einer allerwelts Aktion und einem oskarverdächtigten Fall für den besten Stunt fielen die Schiedsrichter auf diese Schwalbe herein und vergaben an Sabrina die Rote Karte. Sicher ist Sabrina kein Kind von Traurigkeit und, ja sie teilt auch gern aus, aber diese Rote Karte war eine absolute Frechheit oder Unfähigkeit der Unparteiischen!!
Vor allem unter dem Gesichtspunkt das kurz darauf zwei unser Leute im Sprung geschubst worden sind und gerade mal EINE 2min Strafe vergeben wurde.
Wenn schon Rot, dann aber bitte auf beiden Seiten!
Danach brachen wir leider ein. Vielleicht auch verständlich.
Die Niederlage geht in Ordnung. Aber wir freuen uns auf das Punktspiel. Wir können besser werden! Der Gegner musste alles zeigen um uns zu bezwingen.
Tore: Sabrina 7, Martina 5, Rilana 4, Elli 3, Dana 1, Cathy 1



HSG Reinfeld/Hmb. II – Gr. Grönau II (8:12) 17:21

Was soll man bloß schreiben?
Von Anfang an liefen wir einem Rückstand hinterher. 0:2 und wir kamen irgendwie nicht ins Spiel.
Die ganze erste Halbzeit kann man in die Kategorie „Schnell vergessenen“ einsortieren. Die Abwehr war eine Katastrophe. Vorne wurde zwar viel versucht aber die Abwehr des Gegners blockte teilweise sehr gut oder die Würfe waren so dermaßen schwach geworfen, dass es ein Wunder war, dass sie nicht vom gegnerischen Torwart gefangen wurden.
Und unsere beste Torquelle, unsere Tempogegen verpufften.............. Daneben, Gehalten, Nachwurf verworfen.......... und Fehlpässe ohne Ende. Es sprengt den Rahmen alles aufzuzählen.
Als es ganz kurze Zeit etwas lief und wir zum 8:8 ausgleichen konnten, klappte es dafür danach wieder nicht.

Die zweite Halbzeit verlief zu Anfang ähnlich schlimm: Die gleichen Fehler, alle wie angesprochen.
In der 41 min lagen wir mir 10 : 19 hinten!! Eine deftige Heimniederlage deutete sich an.
Aber das was uns auszeichnet, Kampf bis zum bitteren Ende, zeigte endlich Früchte: Endlich wurde getroffen. Sogar einige, viel zu wenige, Tempogegenstöße wurden endlich mit der nötigen Konzentration abgeschlossen.
Bis auf 16: 19 kämpften wir uns heran ( 58 min) nur leider war es viel zu spät. Die Grönauer spielten gnadenlos die Zeit runter. Das Endergebnis war die Quittung weil zum Schluss fast schon eine offene Deckung gespielt worden ist.
Fazit: Es gibt nur einen Schuldigen!! Mich selbst. Wenn sieben von 12 Spielerinnen Tore werfen, dann liegt es nicht an mangelndem Einsatz oder der schlechten Torausbeute. Nein! Dann muss von der Bank reagiert werden. Und zwar rechtzeitig. Dann muss eben bereits nach fünf Minuten die eine oder andere Spielerin ausgewechselt werden um vielleicht auf der Bank zur Besinnung zu kommen und damit den anderen zu zeigen, dass bessere Konzentration gefordert ist oder man sonst auf der Bank schmort.
Unterm Strich war es ein Spiel das wir schnell vergessen sollten. Ich muss meine Lehren daraus ziehen und vielleicht häufiger und öfter wechseln. Euch ist kein Vorwurf zu machen. Es war nicht unserer Tag.

Tore: Cathy 1, Elli 4 Nicole 1, Sabrina 4, Rilana 4 Christiane 2, Martina 1




LSC 99 1 - HSG Reinfeld/Hamberge II (6:9) 14:16

Ein Spiel das in die Geschichtsbücher eingehen muss: Nach wer weiß wie vielen Jahren konnten wir mit mehr als nur einer Auswechselspielerin antreten. Und nach vielen, vielen Jahren haben wir zum Saisonstart mal nicht verloren. Lag vielleicht daran, dass es kein Heimspiel war.
Zum Spiel:
Wir probierten eine neuen Abwehr aus. 2:4, dabei standen zunächst Nicole u. Nadine auf den Halbpositionen etwa an der 9m Linie und störten vor allem die einlaufenden Halben der Gegner.
Dies klappte auch erstaunlich gut. Es dauerte etwas bis auch unsere Aussenspieler bei den Einläufern in der Deckung unterstützt wurden, aber es klappte. Bedauerlicherweise haben wir dadurch einige gelbe Karten und 7m gefangen, da die einlaufenden Aussen oft nur unsanft gestoppt werden konnten.
Aber wir hatten ja Melanie und Claudia im Tor. Beide machten ihre Sache ganz großartig und überzeugten auch über das gesamte Spiel durch beeindruckende Paraden.
Zur Halbzeit war die einzige Frage: Wieviel wollen wir dem Gegner noch einschenken? Hochmut kommt vor dem Fall........
Nach 40 min stand es 13 : 7 für uns. Und jetzt schauen wir mal auf den Entstand........... Wir hatten ein wahnsinniges Glück, dass das Spiel nicht kippte... LSC kam immer näher....Unsere Deckung glich auf einmal einem Schweizer Käse. Drei 7m wurden verworfen, einer wenigstens im Nachwurf noch eingesetzt. Es war einfach nicht mit anzusehen.
Nur unseren Torhüterinnen ist es zu verdanken, dass der Sieg über die Zeit gerettet werden konnte. Und Halbzeitlob gibt´s nie wieder, das ist klar!
Tore: Sabrina 9, Rilana 2, Martina 2, Elli 1, Cathy 1, Krissie 1

 Tabelle und Spielpläne
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