1. Damen
Stehend: Maike Waldeck, Rika Tonding, Janine Sachse, Lina Tonding, Kerstin Albrecht, Sandra Fuhlbrügge, Marcella Niemann, Antje Beth
Sitzend: Anika Dalinger, Laura Beth, Svenja Tonding, Melanie Dörling, Sonja Rau
Liegend: Annika Rahf, Bente Ruge
Es fehlen: Evelyn Hanak, Lena Powierski, Wiebke Bichels, Svenja Jacobsen, Jessica Fuhlbrügge
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Spielbericht vom Nikolausi - 06.12.2009
HSG Reinfeld/Hamberge - Vfl Bad Schwartau 2
25:17 (12:5)

Ja, wie man am Ergebnis sehen kann, war es eine deutliche Angelegenheit für uns, die wir allerdings noch hätten viiiiiiel positiver gestalten müssen.

Melli, Maike und auch Püppi, die seit einigen Wochen wieder im Training ist, konnten uns heute noch nicht unterstützen, aber wir gingen trotzdem wieder mit voller Besetzung in das Spiel gegen Schwartau.

Die Schwartauer Damen haben einen `Umbruch` hinter sich - viele wichtige Spielerinnen fehlen verletzungs- oder krankheitsbedingt (Schlappi im Tor, Piesker im Rückraum, Katsch im Rückraum, Rehm am Kreis usw.) - zudem hat der Trainer unserer Gäste frühzeitig die Segel streichen müssen. Wir waren also gespannt, was uns erwartet.

Vor dem Spiel gab Detfred klar die Marschroute an (er hat wohl immer den richtigen Riecher) `Einfach spielen, den Ball ins Tor hauen egal wie, nicht zu genau werfen, und zeigen, wer hier Herr im Ring ist`.
Klare Ansage also.

Schwartau konnte allerdings das erste und einzige Mal mit 0:1 in Führung gehen. Wir schalteten den Turbo ein, und konnten bis zur 14. Spielminute über Tempo mit 6:1 in Führung gehen. Vor allem Tony konnte endlich mal den Hammer rausholen und ihre einfachen Tore erzielen (hättest Du noch viel öfter machen können). Leider haben wir schon bis dahin etliche Male den Pfosten oder die Latte getroffen - es hätte hier schon locker 10:1 oder so stehen MÜSSEN. Naja, aber wie es halt immer so ist... Die Abwehr stand eigentlich sicher, Bälle wurden geblockt, abgefangen oder gehalten, aber...
... wir stellten das Torewerfen vorne eine Zeit lang ein, und Schwartau konnte durch zwei Strafwürfe auf 6:3 verkürzen (22.) - wir hatten somit schon 8 Minuten kein Tor mehr geworfen - allerdings hatten wir ja bis zur Halbzeit noch 8 weitere Minuten zu spielen - Rika leitete mit einem schönen Unterhandwurf das Torewerfen wieder ein, und wir konnten somit noch 6 Tore erzielen und uns einen sicheren 12:5 Halbzeitstand erspielen.

12:5 zur Halbzeit --> sieht zwar gut aus, aber man muss wirklich bemängeln, dass ein 20:5 auch verdient gewesen wäre. Das mag sich arrogant anhören, aber es ist wirklich so - allein 6 x Pfosten oder Latte bei Tempogegenstößen, ein nicht gegebenes 7-Meter-Tor von Antje, ein leider verunglückter Tempo von Fuhli (nächstes Mal ;-)) usw. in der ersten Halbzeit belegen dieses.
Solch eine fahrlässige Chancenverwertung rächt sich meist, somit war die Pausenpredigt klar `Nutzt Eure Chancen` - mehr war nicht zu sagen. Ein bissl besser noch in der Abwehr stehen, die Arme hoch usw. - wir wussten alle, was zu tun war.

Gleich im ersten Angriff hatte Marci den richtigen Riecher für den richtigen Spielzug und Tony konnte nach guter Vorarbeit von Lina wieder den Ball ins gegenerische Netz hämmern. In den ersten zehn Spielminuten der zweiten Halbzeit ging es auf beiden Seiten hin und her. Nach 40 gespielten Minuten stand somit ein 17:9 auf der Anzeige. Ein ausgegelichener Beginn also. Annika durfte nach 20 Paraden heute mal etwas früher Feierabend machen, und Bente konnte endlich mal etwas Einsatzzeit für sich verbuchen und immerhin noch 4 Bälle parieren. Schwartau war aus dem Rückraum extrem schwach und hat daher immer wieder geschickt ihre sehr wurfstarken Außenspielerinnen Zieroth und Höhner ins Spiel gebracht. Hier haben wir es versäumt, die Spielerinnen einfach festzumachen, damit diese nicht zu ihren leichten Toren kommen. Über eben diese Außenspielerinnen konnte Schwartau doch einige Treffer erzielen und bis zur 52. Minute auf 19:14 verkürzen. Bis dahin hatten wir schon wieder etliche Male das Gebälk des Tores geprüft, welches unseren Würfen standhielt. Wie schon in der ersten Halbzeit haben wir in den letzten 8 Minuten des Spiels nochmals eine Schippe draufgelegt und konnten durch sichere 7-Meter-Würfe von Marci, einen schönen Überzahlspielzug über Antje, eine endlich mal `egoistische` Kerschi, usw. usw. auf einen deutlichen 25:17 Sieg enteilen.

Wie schon geschrieben, das Spiel hätte eigentlich deutlicher ausgehen MÜSSEN, aber ich will hier nicht meckern - denn am Ende zählen die zwei Punkte, die hier fest eingeplant waren und die während des gesamten Spielverlaufs auch nicht drohten, abhanden zu kommen.

Ein dickes Sonderlob will ich an dieser Stelle mal wieder Annika, Lina und Rika erteilen. Die drei hatten am Samstag bereits ein extrem anstrengendes Spiel in Leezen (gewonnen super!!!) und sind trotzdem immer bei uns dabei. Danke dafür!
Und auch an Laura ein Lob, weil sie in der Abwehr wirklich super zugepackt hat und ihren Gegenerinnen keinen Spielraum für nur irgendwas gab - ganz klasse.


In der letzten Woche in Ellerau hatte Detfred in der Pause gesagt, dass wir nicht mannschaftlich spielen, womit er auch Recht hatte. In diesem Spiel konnten wir endlich mal wieder mannschaftlich geschlossen auftreten und mit Spielzügen, sowie auch einigen Einzelaktionen für den anderen zeigen, dass es auch anders geht und so auch viel mehr Spaß macht.

Torschützen: Marci 6/4, Janine 4, Tony 4, Antje 4, Lina 3, Kerschi 2, Rika 1, Sonni 1

Am kommenden Samstag spielen wir in Oldenburg. Dort müssen wir garantiert unsere Chanchen besser nutzen, um die nächsten zwei Punkte einzuheimsen. Vor allem müssen alle noch mehr und öfter nach vorne, da Lina uns leider beruflich verhindert sein wird... Also Mädels, packen wirs an!
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Spielbericht vom 28.11.2009
Ellerau - HSG Reinfeld/Hamberge
13:16 (8:7)

Tja, was soll ich schreiben?
Wenn man sich das Ergebnis anschaut, könnte man meinen, dass sich zwei absolut super klasse Abwehrreihen gegenüberstanden - dem ist aber nicht so. Es standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die einfach blinden Handball spielen und hoffen, dass der Ball mit etwas Glück vielleicht mal ins Tor fliegt.
Es reicht nicht mehr, hier alles schön zu reden. Wie bereits letzte Woche gegen Kalkberg haben wir gegen das Tabellenschlusslicht aus Ellerau absolut versagt.

Es ist nie leicht, in Ellerau zu spielen - das weiß, glaube ich, jeder. Eine akkustisch sehr laute Halle mit sogenannten Fans, die immer pöbeln und einen beleidigen usw. usw. Das macht die eigentlich sympatische Mannschaft aus Ellerau natürlich zu einem ungeliebten Gegner.

Nun ja, wir begannen, wie wir in Kalkberg schon begannen - ein Fehlerfestival par exellance. Ellerau ging nach bereits 6 gespielten Minuten mit 1:0 in Führung und konnte im nächsten Angriff auf 2:0 erhöhen. Wir kamen mit der defensiven Abwehr mit den hochgewachsenen Spielerinnen nicht zurecht und verwarfen mal wieder einen Ball nach dem anderen oder trafen das Tor halt nicht. Bis zur 15. Minute konnten wir auf den Wahnsinnszwischenstand von 3:3 ausgleichen, um dann zwei Minuten später wieder 5:3 in Rückstand zu geraten. Marci und Antje hatten MAL WIEDER ihre 7-Meter nicht verwerten können, was sich natürlich auch wieder negativ auf das Ergebnis auswirkte. Zum Glück haben wir noch Rika, die immer ganz cool von der Strafwurflinie einnetzt. Naja, das Spiel plätscherte so vor sich hin, und wir gingen mit einem 8:7 Rückstand in die Pause. Es konnte doch eigentlich nur noch besser werden, oder?
(Die Antwort folgte in der zweiten Halbzeit - NEIN!!!)
Über 9:7, 10:8, 11:9, 12:10 liefen wir ständig einem Zweitorerückstand hinterher (43.). Dann kassierte die gute Mittelspielerin unserer Gegner die direkte Rote Karte, weil sie Lina während eines gerade beginnenden Tempolaufs ein Bein stellte. Diese Karte war vertretbar - auch, wenn das ach so fachkundige Ellerauer Publikum das natürlich nicht so sah. Diese Rote Karte schwächte die Gastgeberinnen enorm, da die Mittespielerin mit sehr guter Übersicht geschickt die Bälle verteilte. Janine räumte heute entnervt ihre rechte Außenposition, da sie leider nicht mit Wurfglück gesegnet war (obwohl sie doch extra am Freitag nichts getrunken hatte ;-))) und Anni kam rein und zeigte, wie es ging. Gerade eingewechselt wackelte Anni ihre Gegenspielerin aus und konnte das extrem wichtige 12:12 erzielen (48.). In der 52. Spielminute konnten wir zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit mit 13:12 in Führung gehen. Ellerau glich noch einmal aus, aber wir hatten die größeren Kraftresereven. Vor allem in der Abwehrmitte wurde sehr gute Arbeit geleistet. Wir konnten das Spiel mit 16:13 für uns entscheiden. Tonys fragwürdige rote Karte (es hätte auch ein Stürmerfoul gepfiffen werden können) kurz vor Spielende hatte zum Glück keine Auswirkungen mehr auf den Spielausgang. Mit Ruhm haben wir uns sicherlich nicht bekleckert - aber wie gesagt, in dieser Halle ist es immer schwer und das werden garantiert auch noch einige andere Mannschaften diese Saison erfahren. 2 Punkte - mehr auch nicht!!

Einige Nicht-Pfiffe des Schiedsrichters haben uns vielleicht auch etwas das Vertrauen in einen Sieg genommen. Lina wurde bei fast jedem Tempolauf noch irgendwie angegrabbelt und auch Kerstin wurde vorne am Kreis oft in die Mangel genommen. Wir müssen dieses so hinnehmen und versuchen, nochmehr durchzuziehen...

Unser Angriff ist einfach unterirdisch. Von den 16 geworfenen Toren, resultierten 9 aus Tempogegenstößen (7 x Lina, 1 x Antje, 1 x Tony), zwei per 7-M (2 x Rika) - das heißt, wir konnten gerade mal 5 herausgespielte Feldtore erzielen. Wem wollen wir denn damit bitte Angst machen? Lächerlich hoch zehn irgendwie!!!

In der Abwehr standen wir mit Antje auf der vorgezogenen Position in der Mitte sehr sicher; Marci konnte sich einige Male die Bälle schnappen und Lina auf die Reise schicken. Allerdings kassierten wir, wie schon gegen Kalkberg, viel zu viele Tore von der rechten Außenposition (unsere linke Abwehrseite). Hier gilt es, nicht zu spekulieren und zu weit rauszutreten, sondern im Verbund zu agieren und die Gegnerinnen fest zu machen. Zudem fehlt einigen Spielerinnen die Übersicht. Einfach mal gucken - Sonni lief wie ein Weltmeister nach vorn auf der rechten Seite, aber es wurde immer nur nach Links zu Lina geschaut, die natürlich auch vorne war, aber auch durch zwei, drei Abwehrspielerinnen gut abgeschirmt wurde. Anstatt den Ball dann dorthin zu spielen, einfach nochmal schauen, und dann den freien Spieler anspielen - dann hätten wir es garantiert nicht so schwer gehabt.

Torschützen: Lina 7, Tony 3, Rika 2/2, Antje 1, Laura 1, Kerstin 1, Anni 1

Nächsten Sonntag haben wir zweite Damen des Vfl Bad Schwartau bei uns zu Gast, und wenn wir uns nicht endlich mal steigern und abrufen, was wir können, dann wird das böse ausgehen!!!!
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Spielbericht vom 22.11.2009
Kalkberg 06 - HSG Reinfeld/Hamberge
27:22 (16:9)

Nachdem wir am Samstag alle schön Linas Volljährigkeit gefeiert hatten, mussten wir am Sonntag Abend gegen die Kalkberger Damen antreten.

Eigentlich wollte ich dieses Mal wirklich gar keinen Bericht schreiben, weil es einfach eine Frechheit war, was wir uns da geleistet haben. Sprachlos, ohne Kommentar, peinlich, grausam und diverse solcher Begriffe würden uns wohl noch für dieses Spiel einfallen.

Die ganze Woche über waren viele Leute von uns krankheitsbedingt nicht in der Lage zu trainieren, heute meldeten sich dann aber alle wieder einsatzbereit, was Detfred zu dem Übel zwang, Anni und Rika erstmal auf die Tribüne zu setzen, um während des Spielverlaufs eingreifen zu können (Rückraum oder außen???)

Wir konnten doch eigentlich ohne Druck aufspielen, da Kalkberg trotz der Tabellensituation Favorit war. Wir hatten in der Vorwoche ein super Spiel gegen Todesfelde absolviert - und, wenn wir konstant spielen würden, wie ich es fast jede Woche schreibe, dann hätten wir nicht so eine Vorstellung geboten.

Die Kalkberger Damen wussten wahrscheinlich selber gar nicht, wie ihnen geschah, als es nach 6 gespielten Minuten bereits 6:1 stand. Sie mussten sich nicht mal groß anstrengen, um diesen Vorsprung herauszuwerfen, da wir - JEDE EINZELNE VON UNS - ihnen den Ball immer gern freiwillig in die Hände gespielt haben und sie dann nur zu unser absolut im Stich gelassenen Annika zum Tor laufen und den Ball versenken mussten. Es war ein Trauerspiel!!! Die Gastgeberinnen mussten dann nur noch verwalten - über 9:3 (13.) und 11:6 (20.) konnten sie sich einen deutlichen Sieben-Tore-Vorsprung zur Halbzeit herauswerfen - 16:9. Wir hatten noch Glück, dass Annika einige Bälle halten konnte, und die freistehenden Spielerinnen selber auch mal daneben warfen. 25 technische Fehler in der ersten Halbzeit - was soll man dazu sagen??? Eigentlich dürften wir uns für den Rest der Saison jetzt nicht einen einzigen Fehler mehr leisten, da diese Fehler für das ganze Jahr reichen!!!

In der Pause war Detfred, wie schon in den Auszeiten der ersten Halbzeit sprachlos, was man auch absolut verstehen kann. Keiner wusste, woran es lag. Falsche Einstellung? Angst? Keine Ahnung! Wir wollten das Spiel also einfach nur noch irgendwie über die Bühne bringen. Also weiter ging es in Halbzeit zwei.

Rika wurde `nachnominiert` und konnte gleich ein schönes Rückraumtor erzielen - und bis zum Ende des Spiels hatte sie 4 Tore auf ihrer Habenseite - schön! Sie nimmt sich noch zu Herzen, was angesagt wird - wenn es heißt `Hoch werfen` dann wirft sie hoch und trifft. Tony hatte heute leider kein Wurfglück, warf leider nicht gezielt - wir wissen, dass Du es besser kannst.
Der Kalkberger Trainer konnte munter durchwechseln und seiner zweiten Garde genügend Spielanteile gewähren. Lina spielte in der zweiten Halbzeit auf der Mitte, brachte dadurch deutlich mehr Druck und Tempo in unser Spiel. Schön ein paar Mal in Eins-gegen-Eins durchgesetzt - den Kreis vielleicht etwas zu oft angespielt - aber wirklich gut gemacht!!
Durch eine Überzahlsituation konnten wir über Tempo und sichere Abwehr (Sonni ein paar Mal schön den Ball abgefangen) von 19:12 (35.) einen Fünf-Null-Lauf hinlegen und auf 19:17 verkürzen (41.). So konnte es gehen, aber das war leider nur ein kleines Strohfeuer. Das gegnerische Team wurde wieder umgestellt und fortan lief es dort wieder besser, somit lagen wir in der 50. Spielminute wieder mit fünf Toren zurück (25:20). In der Abwehr stimmte die Abstimmung zu keinem Zeitpunkt - es wurde immer wieder rausgetreten, wodurch unnütze Lücken entstanden, die Kalkberg gut zu nutzen wusste. Es wurde nicht angefasst, nicht geblockt, es wurde eigentlich gar nichts gemacht, um ein Tor zu verhindern. Antje nahm Ana Cakar das ganze Spiel über super in Manndeckung und hat sich 60 Minuten lang aufgerieben, aber da wir trotzem weiterhin fröhlich viele Fehler machten, konnte Ana im gesamten Spielverlauf trotzdem 11 Tore werfen und auch gute Ballverteilung im Angriff zeigen. Man muss auch mal neidlos anerkennen, dass sie Sonntag einen Sahnetag erwischte und super gespielt hat. In einer äußerst wichtigen Phase der zweiten Halbzeit haben wir leider 3 Strafwürfe vergeben (2 x Marci, 1 x Lina), nachdem Antje in der ersten Halbzeit bereits auch schon einen Strafwurf vergab, was unseren Gegner weiter aufbaute. Am Ende stand eine an diesem Tag gerechte 27:22 Niederlage zu Grunde, mit der wir aufgrund dieser absolut undiskutablen, miserablen Leistung noch gut bedient waren.

Einzelkritik: Entfällt - das würde hier den Rahmen sprengen. Ich kann nur soviel schreiben, es war auch diese Woche eine mannschaftlich geschlossene Leistung - nur im verkehrten Sinne!!!
Kalkberg musste sich nicht anstrengen, und wir wollten es anscheinend nicht. Es war eine fair geführte Partie mit einem gerechten Sieger auf Seiten der Gastgeber.

Torschützen: Lina 5, Rika 4/1, Marci 4/4, Antje 3, Kerstin 2, Janine 2, Sonni 1, Tony 1

Am Samstag müssen wir beim Tabellenschlusslicht Ellerau antreten. Wer jetzt denkt, dass das ein Selbstgänger werden würde, ist absolut schief gewickelt. Wenn die Einstellung nicht hundertprozentig stimmt, dann wird Ellerau am Samstag seine ersten beiden Punkte einfahren und wir werden uns dem Tabellenkeller ziemlich stark nähern. Also, alle müssen stark sein, kämpfen bis zum Umfallen und vor allem die Chancen nutzen.
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Spielbericht vom 14.11.2009
HSG Reinfeld/Hamberge - SV Todesfelde
26:22 (14:11)

Letzte Woche den Tabellenersten, diese Woche den Tabellenzweiten - ein hartes Programm für uns, aber da die letzte Woche mit 3 Spielen nicht so erfolgreich für uns war, mussten wir heute doppelt ranklotzen.
Detfred sagte vor dem Spiel `Wenn wir 25 Tore werfen, dann gewinnen wir dieses Spiel.` (womit er Recht behalten sollte)

Maike und Evi konnten heute leider nicht mitspielen. Maike unterstützt uns aber bei jedem Spiel tatkräftig von der Bank...
Tony war am Donnerstag beim Training leider umgeknickt, meldete sich aber zum Glück einsatzbereit. Daher nahm sie zunächst erstmal auf der Bank platz und Marci rückte auf die Rückraumlinke Position, blieb aber während des gesamten Spiels äußerst blass - einen schönen Pass auf rechts Außen zu Janine abgesehen. (Sie gelobt Beserung)
Antje spielte auf der Mitte, wo sie mit der Vorgezogenen unserer Gegner Katz und Maus spielte - Todesfelde liegt Antje einfach :)

Zum Spiel: Die ersten zwei Minuten haben wir völlig verpennt und lagen schnell 0:2 zurück. Dann allerdings wurde es ein verteiltes Spiel - beide Mannschaften spielten schnellen, schönen Handball, und wir konnten schnell zur ersten Führung kontern. Dann folgte unsere beste Phase der ersten Halbzeit (die Schlechteste folgt leider auch noch) - wir konnten über 10:5 (17.) auf 11:6 (19.) ein Fünftorepolster herauswerfen. Durch einige Umstellungen fehlte evtl. die Eingespieltheit, und wir verloren leider für kurze Zeit völlig den Faden. Todesfelde konnte somit bis zur 26. Spielminute zum 11:11 ausgleichen - das Schlimmste daran, diese 5 Tore fielen allesamt per Tempogegenstoß - heißt, weil wir vorne den Ball wie so oft einfach verdaddelt haben, nicht zurück liefen und Annika somit völlig allein auf weiter Flur ließen. Unsere Mannschaft wurde durch den Gegner allerdings wieder auf die Siegerstraße geführt. Eine Spielerin wollte Lina den stibitzen Ball abnehmen und begann dabei ein sehr rüdes Foul, indem sie Lina einfach mal gegen unsere Bank stieß. Lina musste kurz behandelt werden, konnte aber zum Glück weiterspielen. Sie ließ sich nicht provozieren, sondern `rächte` sich mit sehenswerten Treffern. Insgesamt 10 Tore standen am Ende des Spiels auf Linas Habenseite - und vor Allem schön heute, dass die Meisten davon von außen erzielt wurden. Ob kurz oder lang, flach oder hoch - Lina warf sich den (Schmerz) und den Frust in Toren von der Seele - genau richtig. Also 2 x Lina und 1 x Laura (schön durch die Abwehr gezogen) warfen drei schnelle Tore - und wir gingen mit einem 14:11 in die Pause. Diese drei Tore waren verdient und auch immens wichtig. Es ist doch schöner, am Ende der Halbzeit noch einmal einen draufzulegen, wenn man vorher doch leider so gepennt hatte.

In der Pause war uns klar, dass wir nicht nachlassen dürften. Antje sollte weiter die Vorgezogene der Gegnerinnen beschäftigen, da diese bereits 2 x 2 Minuten kassiert hatte. Wir mussten weiter druckvoll spielen, denn heute haben wir endlich so weit durchgespielt, dass entweder Lina oder Janine auf rechts frei waren, und sie die Dinger einfach nur noch ins Tor werfen brauchten. Also, alles war gut - auf in die zweite Halbzeit.

Ein schnelles Tor zum 15:11 entsprach noch unseren Vorstellungen dann allerdings wieder die schnellen Todesfelderinnen zum 15:14 (37.). Bis zur 43. Spielminute folgte eine äußerst intensive und torreiche Spielphase, in der wir immer ein Tor zur Zweitoreführung vorlegten und Todesfelde immer wieder ein Tor nachlegte zum Anschluss. Den Eintorevorsprung verteidigten wir aber sehr gut - durch gute Abwehr - vor allem Fuhli war hier wie ein kleiner Terrier und ließ den Gegnerinnen keinen Freiraum und auch Kerstin war wie immer stark - für die Schiris wohl leider zu stark, da sie Kerstin innerhalb von kürzester Zeit 2 x auf die Bank schickte. Aber auch das konnten wir überstehen, weil vor allem Annika (wie soll es anders sein) einen Sahnetag erwischte. So viele Bälle hat sie noch nie in einem Spiel halten können - 26 an der Zahl - darunter 7!!!! Strafwürfe, die nicht in unserem Tor untergebracht wurden. Super! Unsere Gegnerinnen, die mit nur zwei Auswechselspielerinnen angereist waren, verließ zum Ende hin wahrscheinlich auch die Kraft - sie kämpften bis zum Umfallen, und wir mussten auch bis zum Ende dagegen halten. Aber am Ende stand ein, vielleicht nicht erwarteter, aber dennoch verdienter 26:22 Erfolg zu Buche.
Hätte die sonst so gute Anja Hall sich nicht mit dem Mosern gegen die Entscheidungen beschäftigt, sondern einfach ihren Stiefel runtergespielt oder wäre Franziska Haupt dabei gewesen, die ebenfalls für den Zweitligisten Travemünde Tore wirft, dann hätten wir es erheblich schwerer gehabt. Aber wir haben auch unsere Personalproblemchen - wer hat die nicht??? Somit - ein gutes Spiel unsererseits, zwei verdiente Punkte, zwei Tabellenplätze nach oben gerutscht. Die WJB, die WJA, die MJA - alle haben gewonnen - ein rundum gelungenes Handballwochenende in Reinfeld!!!

Torschützen: Lina 10 (wirklich klasse gespielt), Janine 5 (super), Antje 5/2 (wie fast immer souverän), Tony 2 (da geht noch mehr), Rika 2 (trau Dich), Laura 2 (trau Dich auch)

Auch, wenn wir heute nicht so viele verteilte Torschützen hatten wie sonst, war dieses doch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Jeder hat sein Bestes gegeben und wir müssen einfach konstanter werden in den nächsten Spielen.
Der nächste Gegner ist die HSG Kalkberg - auch hier wissen wir, was auf uns zukommt und, dass es garantiert nicht leicht wird.

Spielbericht vom 08.11.2009
Lübeck 76 - HSG Reinfeld/Hamberge
26:20 (12:9)

Wenn wir die ersten 15 Minuten und die letzten 10 Minuten abziehen, war es ein richtig tolles Spiel. Eine Leistung, auf die man mal wieder aufbauen kann.
Weiter so Mädels.

So könnte man das Spiel grob mit Detfreds Worten beschreiben... Melli und Maike fehlten weiterhin.

Die erste Viertelstunde wurde völlig verpennt. Von den ersten 7 Angriffen, haben wir 4!!! gar nicht erst zum Abschluss gebracht, weil direkt wieder Abspielfehler usw. verursacht wurden. WAS IST SO SCHWER DARAN, EINEN BALL ÜBER ZWEI METER ZU PASSEN??? Dementsprechend verlief der Anfang wohl auch so, wie der Spitzenreiter aus Lübeck sich das erhofft hatte. über 5:1 (13.), 7:2 (18.) und 9:5 (21.) konnte 76 sich auf 12:5 in der 24. Spielminute absetzen. Besonders schwer haben wir es ihnen dabei nicht gemacht, denn vorne wurde, wie erwähnt, der Ball einfach weggeworfen oder wie zu oft unvorbereitet nebens Tor gehämmert, und in der Abwehr wurde einfach nicht richtig zugepackt, so dass vor allem der wurfgewaltige Rückraum mit Böge und Kranz zu einfachen Toren kam. In den letzten sechs Minuten der ersten Halbzeit agierten wir endlich mal etwas wacher, so wie es sich gehört und wir konnten mit einem 4:0-Lauf noch auf 12:9 rankommen. Halbzeit!

Detfred war mit dem zweiten Teil der Halbzeit einigermaßen zufrieden - so sollte es weitergehen. Fehler unterdrücken, vorne sicher spielen - dann wär was drin. Allerdings: 17 technische Fehler in der ersten Halbzeit - das geht GAR NICHT!!!

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten aber leider wieder die Gastgeberinnen. 15:11 stand es nach 36 gespielten Minuten. Einige Umstellungen/Auswechslungen auf unserer Seite brachten nochmal den Kampfgeist ins Team! Wir konnten auf 16:14 verkürzen und in der 41. Minute konnte Rika sich super schön im Tempo bei einer Gegenspielerin durchsetzen und den ersten Ausgleich zum 16:16 erzielen. Nun ging es ständig hin und her - in der 43. Minute stand es 17:17, doch dann konnte 76 wieder einen vorlegen, 19:18 (47.) und 20:19 (50.) - alles war noch drin, aber da hatten die `unparteiischen` Schiedsrichter wohl was dagegen. Es konnte ja nicht sein, dass die Spitzenreiter hier eine Niederlage ereilen würde (dementsprechend wurde sich auch nach dem Spiel bei den Schiris bedankt...) - somit wurde die heute super kämpfende Antje innerhalb kürzester Zeit 2 x 2 Minuten vom Platz gestellt, was auch anhand der Fouls ok war - allerdings durften die Lübeckerinnen - vor allem die Spielertrainerin Mela S. - schlagen, ziehen und zerren, uns umreißen usw. ohne auch nur eine Strafe zu sehen.

Das war absolut unfair und arrogant dieses Verhalten!!!

76 konnte nun durch schöne Rückraumtore einen sicheren 26:20 Sieg einfahren. Gerade diese Rückraumtore fehlen uns immens. Tony schaut einfach nicht hin beim Werfen, Rika traut sich noch nicht so oft, aber das wird. Marci ist manchmal wohl ZU mannschaftsdienlich und muss viel öfter selber draufzimmern - einzig Antje wirft mal von hinten, trifft oft - aber ist meist auch zu dicht drauf, was uns dann abgepfiffen wird. Wenn wir aus dem Rückraum nur sicherer wären, würden wir bestimmt so 10 Tore mehr werfen können, ohne uns Verletzungen zuzuziehen, weil wir zu dicht drauf sind. Antje hat diverse Male Bekanntschaft mit dem Hallenboden gemacht - das sollte nicht sein! Lina wurde ebenfalls oft geschubst, womit sie zum Glück einige 7-M herausholen konnte. Zum Glück hat sich während des Spiels niemand schlimm verletzt.
Wir haben mit Antje und Marci zwei super Strafwurfschützen - aber unser Ziel sollte sein, Tore aus dem Spiel heraus zu erzielen! Wir müssen vor allem mehr Druck machen. Wenn der Außenspieler abgeschirmt wird, muss der Halbe halt mit dem Druck beginnen. Dieses gilt es noch, zu üben...

Wir hatten noch etwas Glück, dass 76 doch einige Lattenkracher hatte oder daneben warf. Annika hat wie immer gut gehalten (auf jeden Fall besser als die gegnerischen Torhüterinnen) - einige lange Pässe landeten zwar in den gegnerischen Händen, aber es war richtig, diese zu spielen - wir müssen unser Tempospiel mit Lina, Kerstin, Janine, Laura wieder besser aufnehmen.

Nun ist die `Woche der Wahrheit` um und wir stehen auf dem 6. Tabellenplatz. Ich denke, aufgrund unserer unkonstanten Leistungen ist dieses gerechtfertigt. Über uns stehen bessere Mannschaften (die Lübecker Turnerschaft vielleicht ausgenommeen) und unter uns geht es eng zur Sache. Wir müssen weiter um jeden Punkt kämpfen - nächstes Wochenende haben wir den nächsten starken Gegner in Reinfeld zu Gast. Todesfelde ist eine junge, äußerst schnelle Mannschaft und hier müssen wir einfach mal 60 Minuten guten Handball spielen - eine halbe Stunde reicht einfach nicht!

Torschützen: Antje 6/3, Marci 5/4, Lina 2, Janine 2, Rika 2, Tony 1, Sonja 1, Kerstin 1
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Spielbericht vom 05.11.2009
SV Sülfeld - HSG Reinfeld/Hamberge
23:23 (12:15)

Ohne Melli, Evi und die immer noch verletzte Maike starteten wir in das zweite Spiel der intensiven Spielwoche...

Danke Annika! Diese Worte werdet Ihr in diesem Bericht viele, viele Male finden...

Am späten Donnerstag Abend mussten wir nach langer Zeit mal wieder auswärts beim Tabellenzehnten Sülfeld antreten. Diese Mannschaft liegt uns nicht - schon gar nicht IN Sülfeld. Die letzten Jahre ist kaum was Zählbares für die HSG dabei rausgesprungen. Da wir am Sonntag bereits gegen Hahnheide verloren haben, und die kommenden drei Spiele gegen `harte Brocken` anstehen (Lübeck 76, Todesfelde, Kalkberg), mussten wir unbedingt versuchen, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Nach einem laschen Aufwärmen (das haben wir auch schonmal besser gesehen) in einer sehr rutschigen Halle ging es in die Partie. Ein angesagter Spielzug wurde gleich verdaddelt, Sülfeld konterte und wir lagen 1:0 hinten. Im direkten Gegenzug konnte Antje von der Rückraumlinken Position ihre Gegenspielerin schön auswackeln und erzielte den 1:1 Ausgleich. Die ersten zehn Spielminuten waren wir in einem sehr intensiv geführten Spiel leicht überlegen - wir spielten gute Angriffe, zeigten Übersicht, gute Anspiele an den Kreis, und in der Abwehr stimmte auch die Abstimmung. Von Annika gar nicht zu reden - sie hielt heute eigentlich fast alles, was aufs Tor kam - Danke Annika! 3:5.
Dann bekam das Spiel, wie in letzter Zeit so häufig einen Bruch und Sülfeld konte in der 18. Minute zum ersten Mal ausgleichen - 8:8. Die jetzt eingewechselte Rika konnte eine erneute Führung zum 8:9 für uns erzielen, aber das wars dann auch mit der Herrlichkeit. Abspielfehler am laufenden Band, kein Mut und auch kein Druck zum Tor, eine löchrige Abwehr, wenn denn überhaupt eine vorhanden war usw., usw. Sülfeld führte 14:12 - es waren noch ca. 30 Sekunden zu spielen in der ersten Halbzeit - wir hatten den Ball. Und Maike auf der Bank wusste anscheinend schon vorher, was passieren würde als sie vor sich hin murmelte `einfach nur den Ball halten und nicht noch ein Gegentor kassieren` - kaum hatte sie es ausgesprochen, wurde der Ball vertendelt - zum bestimmt 20sten Mal an diesem Abend und Sülfeld konnte mit einem Kontertor in letzter Sekunde noch auf 15:12 erhöhen.

Die Pausenansprache fiel kurz aus, denn Detfred war einfach sprachlos. Wie kann man sich ein Spiel nur so aus der Hand nehmen lassen und vor allem - wie kann man nur so viele, einfach bescheuerte Fehler machen. Bälle schaffen keine Passdistanz über zwei Meter, die Gegenspielerin, die einen halben Zentimeter vor einem steht wird direkt angespielt, damit sie ein Tor werfen kann, Würfchen aufs Tor, die jeder Torwart mit der Mütze fangen kann, schlechtes Eins gegen Eins Allein 7 der 15 Gegentore konnten unsere Gegnerinnn über Tempo erzielen, und 3 Tore per Strafwurf - das heißt, ZEHN Gegentore sind durch unsere eigene Dusseligkeit zustande gekommen. So geht es nicht!!!
Klare Ansprache - umschalten und kämpfen!!!

Die zweite Halbzeit begann schleppend, aber wir konnten einen 3:0 Lauf hinlegen und zum 15:15 ausgleichen (35.) - Rika und Kerstin jeweils über Tempo und Antje mit einem verwandelten Strafwurf erzielten diesen Ausgleich, der auch zustande kam, weil die Abwehr nun endlich mal aufpasste - jedenfalls zeitweise... Ach ja - und - Danke Annika!
Sülfeld konnte nun wieder das Heft in die Hand nehmen und enteilte von 17:15 (40.), 18:16 (43.) auf 21:17 in der 50. Spielminute. Alle dachten nun, das Spiel sei verloren. Detfred wechselte munter hin und her aber niemand konnte dem Spiel auch nur irgendwie seinen Stempel aufdrücken - jedenfalls nicht im positiven Sinne (außer Annika - Danke)
Antje macht und will zu viel, Marci im Gegensatz zu wenig, Laura könnte mehr Eins gegen Eins machen, hakt aber dabei, Tony und Lina hatten beide nicht ihren besten Tag (das sonst so tolle Tempospiel, was sonst vor allem über Lina läuft, haben die Gastgeberinnen gut unterbunden), Janine hatte am letzten Sonntag ihr Pulver erstmal verschossen und auch etwas Pech mit Latte oder Pfosten, Rika fehlt noch die Traute einfach mal hochzusteigen und der Torhüterin die Bälle um die Ohren zu hauen, Kerstin und Fuhli sind als Kreisläufer auf den Druck der restlichen Mannschaft angewiesen, Sonni plagt sich seit Wochen mit einem verletzen Finger herum und kann nicht so, wie sie gern möchte, Anni agiert im Angriff ebenfalls zu glücklos.
Aber die letzten zehn Minuten haben wir nochmal Moral bewiesen - auch das muss man hier erwähnen. Auf einmal wurden Bälle in der Abwehr erkämpft, Kerstin konnte sich den Ball stibitzen und selbst den Konter zum Anschluss versenken, Tony stieg hoch und zielte ENDLICH mal lang runter und warf das wichtige 21:18, Laura und unsere zwei Kreisläufer hängten sich vorn nochmal richtig rein und konnten Strafwürfe herausholen, die Marci heute endlich alle sicher verwandeln konnte (auch, wenn der Ball so leicht war, dass er überhaupt kein Tempo aufnahm) - und vor allem Annika vernagelte ihren Kasten. Strafwürfe, Tempogegenstöße, Würfe vom Kreis und auch Nachwürfe - alles hielt sie. Sie wollte wenigstens einen Punkt! Es stand also 23:23 - wir hatten uns toll zurückgekämpft und es waren noch ca. 40 Sekunden zu spielen. Wieder hatten wir Ballbesitz und es erinnerte alles an die erste Halbzeit. Ziel bei so einem Spielstand ist es nicht, noch unbedingt ein Tor zu erzielen, sondern den Punkt, den man sich erkämpft hat, auf jeden Fall zu verwalten und nicht mehr abzugeben. Heißt: man macht Druck, spielt sicher, lässt sich festmachen - irgendwas und wenn es nur noch wenige Sekunden zu spielen sind, DANN könnte man eine Aktion starten und werfen. Nein - bei uns ist dieses Verständnis leider noch nicht so da. Ein Abspielfehler und Sülfeld bekommt tatsächlich nochmal den Ball. Der Konter geht zum Glück an den Innenpfosten, Glück gehabt - Dank Annika!

Fazit: Glück gehabt Dank Annika! Mehr kann und will ich hier gar nicht schreiben. Wenigstens ein Punkt - ob man sich nun freuen soll oder nicht - ich weiß es nicht, das werden die nächsten Spiele zeigen...

Torschützen: Marci 6/5 (bei 6 Würfen - super Quote), Antje 5/2 (bei 6 Würfen - super Quote), Kerstin 4 (bei 4 Würfen - klasse), Rika 2 (bei 2 Würfen - klasse), Janine 2 (bei 7 Würfen - nächstes Mal wirds wieder besser), Lina 1 (bei 2 Würfen - auch gut), Tony 1 (bei 6 Würfen - einfach gucken und reinhauen), Laura 1 (bei 1 Wurf - gut), Fuhli 1 (bei 1 Wurf - auch gut). Zeigt, wir haben sogar gute Torwurfquoten aber wir werfen einfach zu WENIG. Wir kommen zu selten zum Abschluss, weil wir einfach vorher den Ball wegschmeißen - dieses gilt es, in Zukunft zu unterbinden!!!

ANNIKA MIT 24 GEHALTENEN BÄLLEN; DARUNTER 6!!!! STRAFWÜRFE - EINFACH SUPERDUPERSPITZENKLASSE!!!!
Um es mit Antjes Worten zu sagen `Am Sonntag müssen wir Feldspielerinnen uns verdammt noch mal den Ar*** aufreissen, um Annika gegen die wurfgewaltigen Spielerinnen aus Lübeck zu helfen. Also - packen wirs an!!!

Sonntag, 17 Uhr in der Struckbachhalle in Lübeck geht es gegen den Spitzenreiter! Kommt, und feuert uns an.

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Spielbericht vom 01.11.2009
HSG Reinfeld/Hamberge - GHG Hahnheide
21:26 (10:15)

Die Herbstferienpause hat uns wohl nicht so gut getan.
In der `Woche der Wahrheit` (3 Spiele in 7 Tagen) hatten wir als erstes unseren Tabellennachbarn aus Hahnheide zu Gast in Reinfeld. Ziel war es ganz klar, den Überraschungssieg aus der letzten Saison zu wiederholen. Detfred hatte sich wie immer intensiv mit dem Gegner beschäftigt und während der vergangenen Trainingseinheiten gezielt darauf hingearbeitet, um dieses Spiel zu gewinnen. Zum Beispiel wollten wir mit einer 4:2-Angriffsvariante überraschen, was im Training auch super geklappt hat - im Spiel hat uns dieses dann heute irgendwie das Genick gebrochen...

Aber von vorn:
Melli und Maike fehlten leider, aber dafür war endlich wieder Fuhli bei uns dabei. Sie hat ihre Verletzung nun auskuriert, und konnte uns schon mit einem Kurzeinsatz beglücken...
Beide Mannschaften starteten etwas hektisch in die Partie, wobei wir den deutlich besseren Start hatten. Besonders durch die glänzend aufgelegte Janine konnten wir in der 10. Spielminute eine 6:2 Führung herauswerfen. Dann, als hätte jemand uns befohlen, das Handballspielen einzustellen, brachen wir völlig ein. Detfred brachte nach ca. 10 Minuten Antje und Rika für Marci und Tony, die nicht für besonders viel Torgefahr sorgten. Leider brachte dieses heute auch nicht viel. Antje konnte zwar direkt ein schönes Rückraumtor erzielen - hoch links in den Winkel, aber auch das war leider nur einmalig. Rika hat sich heute nicht so getraut - Rika, Du kannst das!!!
Unser Vorsprung verringerte sich jedoch von 7:5 (15.) über 8:6 (18.), und in der 22. Minute konnte Hahnheide zum ersten Ausgleich kontern - 8:8. Zwei Minuten später gelang uns dann widerrum der letzte Ausgleich des Spiels - 9:9 (24.). Dann wurden unverständliche Fehler gemacht - Fehlpässe am laufenden Band direkt in die Arme der Gegenspielerin, vor der Detfred noch eindeutig gewarnt hatte, viel zu dichtes Spiel auf der gegnerischen Abwehr, keine Abstimmung mit dem Kreis, dumme Aussetzer in der eigenen Abwehr - zack - Halbzeitstand 10:15 (und damit waren wir noch gut bedient, da einige freie Bälle der Gegner zum Glück am Pfosten landeten). Die Abwehr hat Annika ziemlich schnell im Stich gelassen - in den ersten 10 Minuten konnte sie 7 Bälle parieren, danach wurden ihr die Dinger einfach nur noch um die Ohren gehauen, weil wir entweder gar nicht zurückliefen und zu zarghaft waren. So geht es nicht!

Ich will gar nichts zum Pausentee schreiben: Was sollte Detfred sagen - wir hören ja anscheinend ohnehin nicht zu....
3 verworfene 7-M - ist zwar nicht alltäglich bei uns, da wir sichere Schützen haben, aber - wären die drin gewesen, hätte es besser ausgesehen für uns.

Das erste Tor der zweiten Halbzeit war uns gegönnt - Marci konnte zum 11:15 verkürzen. Das war allerdings das letzte Mal, dass wir `so nah` am Gegner dran waren. Das Fehlerfestival ging weiter - vorne wie hinten, alles einfach nur ein Durcheinander. Hahnheide konnte sich kontinuierlich absetzen. Die gute Kreisläuferin Henrike Handtke konnte während des gesamten Spielverlaufs 10/3 Tore erzielen - das sagt alles über das Zupacken unserer eigenen Abwehr aus. Über 13:19 (40.), 16:22 (45.) hatten wir beim 18:26 in der 52. Spielminute den höchsten Rückstand des Spiels auf der Anzeigentafel stehen. Keine Gegenwehr, kein Kampf - ausgenommen Janine (die ab sofort NIE WIEDER an einem Abend vor einem Spiel was trinken darf;-))) und auch Kerstin, die ebenfalls ein super Spiel machte.
Unser Rückraum ist viel zu ungefährlich, was nur 4 Rückraumtore belegen (Rika 1 x, Antje 2 x, Marci 1 x)
In den letzten 8 Minuten konnten wir dann auch nur noch 3 Tore erzielen - Hahnheide siegte verdient mit 26:21. Wenigstens konnten wir die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten, wozu auch Bente endlich mal ihren Beitrag leisten konnte (9 gehaltene Bälle).

Ich weiß gar nicht, was ich als Fazit ziehen soll: Wie schon in der letzten Saison erwarte ich mehr Teamgeist, oder besser gesagt `Teamplay` (den Geist will ich hier nicht in Abrede stellen) von den Spielerinnen. Wenn es bei einem mal nicht so gut läuft, sollte nicht gemeckert und gemosert werden, sondern die anderen unterstützt werden. Wir haben einen breit und gut besetzten Kader und müssen als Team auftreten. Einzelleistungen bringen uns nicht weiter - die ersten 10 Minuten des Spiels wurden als Team bestritten (tolle Doppelpässe beim Tempo zwischen Lina und Kerstin z. B.), aber dann brachen wir völlig auseinander - unverständlich warum das so war.
Jeder muss an sich arbeiten, damit wir den positiven Saisonstart nicht wegschmeißen. Wir wuppen das!!!

Schon am Donnerstag müssen wir wieder die Kräfte mobilisieren, um in Sülfeld zwei immens wichtige Punkte einzufahren. Um Unterstützung wird gebeten!!!

Torschützen: Janine 6 (75 % Torwurfquote - klasse), Kerstin 5 (ebenfalls toll), Antje 4/1, Lina 2, Marci 2/1, Rika 1, Fuhli 1
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Spielbericht vom 04.10.2009
HSG Reinfeld/Hamberge – SG Glinde Reinbek
28:22 (16:15)

Nach dem kräftezehrenden Spiel vom vergangenen Dienstag gegen Wattenbek hatten wir nun den noch punktlosen Aufsteiger aus Glinde bei uns in Reinfeld zu Gast. Das dritte Spiel innerhalb von 8 Tagen stand für uns auf dem Programm – schon am Donnerstag beim Training merkte man uns die Anstrengungen der letzten Woche an. ABER wir hatten eine gute Vorbereitung, und wollten nicht meckern, sondern an die sehr gute Leistung vom Dienstag anknüpfen.

Es fehlen weiterhin Fuhli und Maike verletzt, Laura war heute leider nicht dabei, aber ansonsten waren alle Spielerinnen an Bord, um die nächsten Punkte auf der Habenseite verbuchen zu können.

Die erste Halbzeit verlief etwas schleppend, wobei wir im Angriff eigentlich von fast allen Positionen Torgefahr ausstrahlen konnten. Tony konnte heute endlich wieder ein paar schöne Treffer erzielen und vor allem Rika konnte dem heutigen Spiel ihren Stempel aufdrücken. Allerdings haperte es immer und immer wieder in der Abwehr, so dass wir leider nie deutlich in Führung gehen konnten. Nach 10 gespielten Minuten führten wir 6:4, woraufhin Detfred schon von der Bank aus laute, deutliche Worte an uns „funkte“ und auch öfter auswechselte als sonst. Über 9:6 (15.) konnte sich Glinde, die wie wir von Detfred wussten, NIEMALS aufgeben, leider in der 21. Spielminute zum 11:11 ausgleichen. Wir waren alle nicht anwesend, es wurde geschlafen, wieder mal etliche freie Bälle nicht im gegnerischen Tor untergebracht, was zur Folge hatte, dass wir nur mit einer Ein-Tore-Führung in die Halbzeit gehen konnten - 16:15

Klare Ansagen in der Pause: Vor allem die Abwehr musste sich um 100 % steigern, und vorne sollten sichere, schnelle Pässe gespielt werden.

Glinde konnte durch einen verwandelten Strafwurf noch bis zum 17:16 dranbleiben, aber dann konnten wir (wenigstens für 10 Minuten) zeigen, was wir können, und uns bis zur 40. Minute einen doch deutlichen 22:16 Vorsprung erarbeiten. In der Abwehr wurde bis dahin gut verschoben, Glinde konnte nur noch mit „Notwürfchen“ aus dem Rückraum abschließen. Es wurden Bälle geblockt, Lina wurde wieder auf die Reise geschickt, um ihre einfachen Tore zu werfen. Super! Dann zog wieder der Schlendrian ein, den wir eigentlich doch im LT-Spiel das letzte Mal gesehen haben wollten. Glinde konnte durch unsere technischen Fehler auf 23:21 verkürzen. Ein Hin und Her an diesem Sonntag. Allerdings folgten dann wieder zehn gute Minuten von uns, und wir konnten einen am Ende doch trotzdem deutlichen 28:22 Sieg einfahren. Die Freude nach dem Sieg war aufgrund der so schlecht gezeigten Leistungen gedämpft, was ich hier bemängeln möchte. Die zwei Punkte sind auf unserer Seite, und man muss auch erstmal an schlechten Tagen einen Sieg nach Hause fahren.

Hervorheben möchte ich mal wieder unsere drei Youngsters – Rika (die einzig gefährliche Rückraumspielerin an diesem Tag) und Lina (Tempo, Tempo, Tempo ;-)) konnten jeweils 7 Tore werfen, und Annika stabilisierte sich vor allem in der 2. Halbzeit wieder enorm und konnte wie immer mit etlichen gehaltenen Bällen glänzen. Ansonsten haben unsere Kreisläufer gut gearbeitet, allerdings haben wir dieses zu selten angenommen. Der Rückraum mit Tony, Antje, Marci, Melli, Janine und Anni strahlt im Moment viel zu wenig Gefahr aus. Das macht es leider zu leicht für den Gegner.
Ich denke, in den nächsten Trainingseinheiten werden wir vor allem an unserer Absprache in der Abwehr arbeiten, und auch an der „Zusammenarbeit“ mit unseren Kreisläufern.
Zudem sollte man nach Ursachen suchen, warum wir in jedem Spiel so an die 5-10 100 %ige nicht verwerten können. Diese Dinger MÜSSEN rein – 7-M wie auch Tempogegenstöße oder freie Bälle vom Kreis.
Am heutigen Sonntag hätten wir locker über 30 Tore werfen MÜSSEN, und auch locker unter 20 Tore kassieren.

Trotzdem möchte ich noch erwähnen – Tabellenplatz 2 sieht doch gut aus ;-)

Torschützen: Lina 7, Rika 7/1, Antje 5/2, Tony 4, Kerstin 2, Evi 2, Janine 1

Am nächsten Donnerstag, 08.10.09 haben wir nach langer Zeit mal wieder ein Auswärtsspiel. Keine guten Erinnerungen an das letzte Jahr, als wir ebenfalls an einem Donnerstagabend auswärts in Sülfeld spielten. Wir wollen es dieses Jahr besser machen, und wer noch nichts vorhat, darf uns gern unterstützen!!!
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Spielbericht vom 29.09.2009
3. Pokalrunde
HSG Reinfeld/Hamberge - TSV Wattenbek (Oberliga SH)

Am späten Dienstag Abend hatten wir den Oberligisten aus Wattenbek bei uns zu Gast. In dieses Spiel konnten wir locker hineingehen - die Favoritenrolle war eindeutig nicht uns zugeteilt. Vielleicht sollten wir immer so `sorglos` in ein Spiel hineingehen. Ich denke, dass uns an diesem Abend auf jeden Fall eine Super-Wiedergutmachung für das verlorene Spiel gegen Lübeck gelungen ist.
Trotz der späten Anwurfzeit hatten wir viele Zuschauer, die uns mal wieder einmalig klasse angefeuert haben. DANKE AN ALLE!!!

Leider musste Antje kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Sie hätte uns garantiert noch mehr helfen können. Wir hoffen aber, dass sie am kommenden Sonntag gegen Glinde wieder dabei sein wird, denn da wird es richtig wichtig für uns, zu gewinnen.
Maike und Fuhli fehlten weiterhin verletzt und auch Melli war an diesem Abend noch zum `studieren` unterwegs....

Nach 3 Minuten stand es aufgrund guter Torhüterleistungen auf beiden Seiten, oder aber einiger technischer Fehler noch immer 0:0 Unentschieden (ist ja auch schonmal was...). Wattenbek konnte die erste Führung zum 0:1 erzielen, welche Marci im direkten Gegenzug mit einem Rückraumtor ausgleichen konnte. Diese ständigen Führungen und Wieder-Ausgleichungen hatten bestand, bis wir in der 11. Spielmiute zum ersten Mal selber mit 5:4 in Führung gehen konnten. Bis zur 20. Minuten konnte Wattenbek dann sein Tempospiel aufziehen und seinerseits mit 4 Toren in Front ziehen. Diesem Rückstand liefen wir bis zur Halbzeit hinterher, vor allem, weil wir mit der Abwehr nicht richtig verschoben, und Wattenbeks gute links Außen 5 Tore am Stück von ihrer Postion erzielen konnte.
Mit 13:17 ging es in die Kabinen. Detfred brauchte gar nicht viel sagen. Er war zufrieden mit dem Angriff. In der Abwehr musste vor allem die Mitte um Marci sich enorm steigern, da sie immer ein, zwei Schritte zu spät war, und der Kreis somit ungestört Tore erzielen konnte.
Innerhalb von 5 gespielten Minuten konnten wir auf 17:18 verkürzen - die Halle stand Kopf und es wurde immer lauter und lauter angefeuert. Dieses hat uns anscheinend nochmal den nötigen `Kick` gegeben, und die Wattenbekerinnen hatten wohl nicht mit einem solchen Spiel gerechnet. Evtl. auch verunsichert durch einige Schiedsrichter-Aktionen verloren sie einige ihrer Bälle, was vor allem die wie immer nicht aufsteckende Lina zu schnellen Toren nutzte. Am Ende standen 7 saubere Treffer von Lina zu Buche - wirklich klasse. In der 41. Minute stand es 21:21 und dann folgte unsere beste Phase des Spiels. Wir konnten innerhalb von 5 Minuten auf 26:22 erhöhen - eine kleine Sensation lag in der Luft. Wie kräftezehrend dieses Spiel für uns war, sah man daran, dass viel gewechselt wurde, und unser ach so hart erarbeiteter Vorsprung langsam auf 28:26 schmolz (54.). Nur noch 6 Minuten kämpfen! In der 54. Minute verwandelte Marci einen ihrer 6 7-Meter-Strafwürfe wieder sicher zur letzten Führung 29:28. Leider konnte der TSV sich dann innerhalb von 25 Sekunden 2 x den Ball ungehindert schnappen und seine erste Führung seit Beginn der 2. HZ werfen - 29:30. Anni konnte mit einem spektakulären Tor von rechts außen noch ein letztes Mal die gegnerische Torhühterin überwinden und den 30:30 Ausgleich erzielen. Die stark aufspielende Svenja Hollerbuhl, die auch für den Zweitligisten Travemünde auf Torejagd geht, konnte mit ihrem 10 Treffer den 30:31 Endstand erzielen. Wir hatten noch gute 40 Sekunden Zeit, um eine Verlängerung zu erzwingen, aber dieses war uns leider nicht gegönnt. Marci hätte hier vielleicht nochmal mit Rika kreuzen sollen, die aus dem Rückraum heute super Tore geworfen hat...

Fazit: Super Spiel von uns, alle haben gekämpft und ihr Bestes gegeben. Wattenbek hat sich das vielleicht auch etwas zu einfach vorgestellt, gegen uns zu gewinnen. Aber ich denke, noch nie konnten wir trotz einer Niederlage nach einem Spiel so stolz auf uns und unsere Fans sein. WENN wir so weiterspielen, dann brauchen wir uns nicht verstecken.
Kommt am Sonntag, 04.10.2009 um 17 Uhr wieder nach Reinfeld und unterstützt uns gegen die SG Glinde/Reinbek. Denn diese Punkte, die sind für uns wichtig.

Torschützen: Marci 9/6, Lina 7 (super spitze), Rika 4 (auch klasse), Janine 3 (endlich), Evi 2 (ein toller Heber über eine 2 Meter große Keeperin), Kerstin 1, Laura 1, Tony 1, Anni 1, Sonni 1, Annika im Tor wie immer souverän, sie hält uns immer im Spiel ganz toll!!! Und auch Bente unterstützt uns super, auch wenn sie noch nicht so viele Einsätze hatte. Sie stellt sich trotzdem in den Dienst der Mannschaft. Danke

Jede Feldspielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Das spricht für die Vielfalt in unserem Team!!! Weiter so!!!
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Spielbericht vom 26.09.2009
HSG Reinfeld/Hamberge – Lübecker Turnerschaft
14:16 (HZ: 6:5)

Ein Dämpfer zur richtigen Zeit?

Als erstes möchte ich mich im Namen der gesamten Mannschaft bei unseren Fans und auch bei Detfred, Arno und Eugen entschuldigen für dieses schlechte Spiel. Das war das Schlechteste, was wir seit – ich weiß gar nicht wann – gezeigt haben. Danke, dass ihr trotzdem bis zum Ende bei uns geblieben seid und uns lautstark unterstützt habt.

Heute hatten wir die noch punktlosen Damen aus Lübeck bei uns zu Gast. Wie ich bereits letzte Woche angekündigt hatte, wurde es das erwartet schwere Spiel, in welchem wir zu keinem Zeitpunkt unser Können gezeigt haben.
Leider fehlten Fuhli, Maike und Rika noch immer verletzt – aber trotz des breiten Kaders konnten wir trotzdem wieder mit voller Besetzung antreten.
LT hat einige wichtige Abgänge zu verzeichnen und konnte sich auch nicht verstärken. Aushilfen aus der zweiten Mannschaft füllten den Kader auf, was uns leider auch nicht weitergeholfen hat. Vielleicht war es der „Druck“, dass wir zum ersten Mal aufgrund der noch jungen Tabellensituation gewinnen mussten, womit wir nicht umgehen konnten.
Fast alle hatten einen miserablen Tag. Ein Spielstand von 2:1 für uns nach fast zwanzig gespielten Minuten zeigt überdeutlich, was für zwei schlechte Mannschaften sich heute gegenüberstanden. Unsere Abwehr mit Annika im Tor, die als einzige mal wieder eine Topleistung abrufen konnte, stand super – aber im Angriff passierte einfach gar nichts. Etliche freie Würfe wurden versiebt, unvorbereitet wurde aufs Tor geworfen, Fehlpässe am laufenden Band wurden produziert, Unvermögen auf ganzer Linie!!! Die bereits vorher angekündigte Härte, die LT schon immer an den Tag gelegt hat, hat evtl. auch einige überrascht. Hinzu kam, dass wir in der ersten Halbzeit nicht nur gegen die Lübecker Turnerschaft sondern auch gegen den „ACH SO UNPARTEIISCHEN“ Schiedsrichter spielten. Jede Aktion unsererseits wurde von ihm bestraft, während LT schreien, schlagen, von hinten in den Arm greifen, alles monieren durfte, ohne auch nur verwarnt zu werden. So wurde z. B. ein klares Foul an Lina nach guter Einzelleistung im Spielzug, indem ihr ziemlich unfair von hinten in den Arm gegriffen wurde, überhaupt nicht beachtet. Zum Glück hat Lina sich nicht verletzt!!!
Nun denn – zum Ende der ersten Halbzeit konnte Laura durch einige schöne Eins-gegen-Eins-Aktionen Tore erzielen oder 7-M herausholen. Wir konnten auf 5:2 enteilen und Fuhli auf der Tribüne dachte, dass sei der Beginn zu unserem eigentlichen Spiel, aber leider war auch das nur ein kleines Auflodern. Der Schiedsrichter entschied aufgrund des Gejammers der Gegner nun auf etliche Strafwürfe für den Gegner - wir gingen mit einem 6:5 in die Halbzeitpause – und hätte Annika nicht sämtliche Bälle gehalten, hätten wir hier schon mit 4/5 Toren hintengelegen.

Halbzeitansprache war klar: Abwehr gut – aber sonst wirklich alles Mist. Die schnelle Mitte wurde eingeleitet, aber es wurde nicht aufgepasst, Tempospiel fand kaum statt, vorne zu viele einfache Fehler usw. usw. Detfred hätte stundenlang unsere Fehler aufzählen können. Abhaken und endlich anfangen zu spielen war die klare Ansage!!

Weit gefehlt. Die zweite Halbzeit wurde auch nicht besser. Ein Krampf auf beiden Seiten. Wir erhöhten auf 7:5. Leider kassierten Janine und Marci dann beide recht zeitgleich jeweils eine 2-Minuten-Strafe, und somit konnte LT innerhalb kürzester Zeit – meist von rechts außen ausgleichen, da unsere Abwehr dort viel zu offensiv stand - und sich selbst einen Vorsprung erarbeiten 7:9 (38.). Nun standen wir noch mehr unter Druck. Wir schafften nur durch Einzelaktionen nochmals den Ausgleich zum 11:11 (48.), 12:12 (50.), aber es half Alles nichts. Beim 12:13 (52.) und dann 12:14 (57.) war das Spiel praktisch entschieden. Im Angriff wurde nun viel zu früh geworfen – gerade vorne angekommen und gleich den Ball meilenweit übers Tor befördert. Das war die Entscheidung. Die Zeit lief uns davon. Lina konnte noch durch eine schöne Einzelleistung ein schnelles Tor zum 13:14 erzielen. LT verwandelte im nächsten Angriff einen von vielen Strafwürfen, die alle zustande kamen, weil wir die gute Kreisläuferin Lena Neese nicht in den Griff bekamen. 2-Tore Rückstand nur noch wenig Zeit zu spielen. Ein Anschlusstreffer war uns noch gegönnt. Wir öffneten in Unterzahl unsere Abwehr, um einen evtl. Fehlpass zu provozieren, um eventuell noch zum Ausgleich zu kommen. Leider wurde Marci ausgewackelt und LT konnte den Endstand zum 14:16 erzielen.

Fazit: Annika war super – 25 gehaltene Bälle darunter 7 Strafwürfe. Ansonsten konnte keiner wirklich glänzen.
Detfred konnte wechseln, wie er wollte – es klappte nichts. Evtl. hätten wir mal auf 2 Kreisläufer umstellen können, da unser Rückraum ein absoluter Totalausfall war. Nur ein einziges Tor aus dem Rückraum spricht Bände...

Abhaken, weitermachen. Diese Niederlage war schmerzhaft, aber wir werden uns damit nicht lange aufhalten und garantiert nicht noch einmal so auftreten.

Torschützen: Marci 5/4, Lina 3, Janine 2, Laura 2, Kerstin 1, Antje 1/1

Am kommenden Dienstag haben wir ein Pokalspiel – der TSV Wattenbek (Oberliga S-H) ist in Reinfeld zu Gast. Zum nächsten Punktspiel kommt es am kommenden SONNTAG, 04.10.2009 um 17:00 Uhr. Wir freuen uns über Unterstützung!
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Spielbericht vom 19.09.2009
HSG Reinfeld/Hamberge – SG Malente DG
25:15 (HZ: 14:6)

2. Spiel – 2. Sieg – gut gelungener Saisonstart.

Am Samstag hatten wir es mit unserem „Angstgegner“ aus Malente zu tun. Die letzten Partien haben wir hier leider nie etwas Zählbares mit nach Hause nehmen können, aber das gehört der Vergangenheit an.
Trotz diverser Verletzter (Fuhli, Rika, Maike) und zwei noch nicht wieder ganz fitten Leuten - Marci (Sprunggelenksverletzung) und Evi (Urlaub, Krank) konnten wir mit voller Besetzung antreten. Gleich im ersten Angriff konnte Tony wunderschön ins lange, obere Eck einnetzen. Das bedeutete die 1:0 Führung, welche wir vor allem durch eine super aufgelegte Abwehr, mit einer noch besser aufgelegten Annika dahinter im Tor (21!!! gehaltene Bälle, darunter 3 7-M in EINER Halbzeit) und im Angriff insbesondere durch Antje nicht mehr abgeben wollten. Schnell stand es 5:1. Doch statt da weiterzumachen, wurde auf einmal zu schnell abgeschlossen, und Malente konnte auf 7:5 (14.) verkürzen. Allerdings haben wir dieses Mal, nicht, wie man es sonst von uns kennt, aufgesteckt, sondern einen draufgelegt. Unsere stärkste Phase der 1. HZ bedeutete einen deutlichen Vorsprung auf 12:5.
Unser Gegner fand einfach kein Gegenmittel gegen die super stehende Abwehr, und auch das Torhütergespann aus Malente hatte wohl nicht gerade seinen besten Tag erwischt. Immer wieder konnte vor allem Antje aus der Rückraum Mitte ungehindert schöne Tore erzielen.
Mit einem Halbzeitstand von 14:6 ging es dann zum Pausentee.

Wir kennen Malente – haben wir doch in der letzten Saison auch zur Halbzeit deutlich geführt und dann noch verloren. Ziel war es also, die Abwehr weiter gefestigt zu sehen und vorne weiterhin druckvoll zu spielen. Leichter gesagt als getan: Der Anfang der 2. Halbzeit lief nicht wie gewünscht, und die für Annika eingewechselte Bente konnte einem etwas leid tun, da die Abwehr die nötige Aggressivität vermissen lies, und vorne auch einige Bälle weggeschenkt wurden. Malente konnte durch Tempo und von außen auf 15:10 verkürzen. Aber auch hier, wie bereits in der ersten Halbzeit haben wir uns nicht entmutigen lassen, sondern wieder einen Gang höher geschaltet. Über 18:12 konnten wir dann auf 25:13 enteilen.
Endstand 25:15 – ein deutlicher, verdienter Sieg, der bei besserer Chancenauswertung auch gern etwas höher hätte ausfallen dürfen. Malente hat nie aufgesteckt, und immer weiter gekämpft, aber an diesem Tag waren wir einfach die spielbestimmende Mannschaft.

Hervorheben möchte ich, dass egal wer auf der Platte stand, es keinen Einbruch im Spiel gab – jedenfalls nicht spielentscheidend. Marci hat sich mit einem schönen Unterhandtor wieder zurückgemeldet, Anni hat vor allem in der Abwehr super zugepackt, Lina lief wie gewohnt schnelle Tempos, an Kerstin ist in der Abwehr ohnehin kein Vorbeikommen, Annika im Tor wie immer ein super Rückhalt, Antje - ja, was soll man zu sagen - wie immer eine `Kampfsau`, usw., usw.

Nächster Gegner ist die Lübecker Turnerschaft am kommenden Samstag um 18:00 Uhr.
LT hat seine ersten beiden Partien verloren und wird hoch motiviert in Reinfeld aufkreuzen.
Durch einige wichtige Abgänge (Geis, Petermann, Kunze) hat sich die Mannschaft unter dem neuen Trainer Andreas Brüßhaber neu finden müssen. Wir wissen, dass es kein Zuckerschlecken wird, aber wollen unser Bestes geben, und hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung.

Torschützen: Antje 12/7 (super), Lina 4/1, Tony 2, Sonni 2, Marci 2/1, Kerstin 1, Melli 1, Jana 1
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TSV Neustadt - 1. Damen 19 : 28 (10:11)
1. Punktspiel der neuen Saison, das erwartet schwere Spiel, ein unbekannter Gegner mit einer guten Struppek, 8 Tore. Wir beganne nervös, insbesondere unsere Abwehrmitte machte unnötige Fehler, so dass Neustadt immer wieder über den Kreis und durch Einläufer zum Torerfolg kamen.
Zu Beginn der 2. Hälfte konnte dann unser Tempospiel Fahrt aufnehmen, 6 Tore in 7 Minuten. Neusatdt gelang nichts. Wir hatten uns auch besser auf Struppek eingestellt, endlich auch schön in der Mitte geblockt. Über Tempo kamen wir jetzt zu einfachen Toren. Zum Ende traf dann auch Toni endlich aus dem Rückraum.
Toll war auch, dass unsere jungen Mütter alle mit Nachwuchs in Neustadt waren und uns unterstützten.
Tore: Lina 9, Kerstin 4, Toni 4, Antje 4/2, Laura 3, Rika 3/2, Janine 1, Melli 1.
Am Samstag geht es um 18 Uhr in Reinfeld gegen Malente.

 Tabelle und Spielpläne
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